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Prof. Dr. Paul Weilenmann, em.

Unternehmungen (und viele NGO's) sind komplexe Organisationen, die bestimmte Ziele verfolgen. Diese Ziele sind konkret zu beschreiben und aufeinander abzustimmen in einem Zielsystem. Um Massnahmen, die der Zielerreichung dienen, planen und nachträglich den Zielerreichungsgrad messen zu können, werden Informationen unterschiedlichster Art benötigt.

Einen besonders wichtigen Platz nehmen dabei geldwertmässige Informationen ein, für deren Beschaffung und Aufbereitung das Rechnungswesen der betreffenden Organisation zuständig ist. Zentraler Teil des Rechnungswesens ist die doppelte Buchhaltung, die einerseits die Vermögensbestände (Aktiven und Passiven) sowie andererseits die Ursachen für diese Veränderungen (Aufwand und Ertrag) in systematischer Art und Weise festhält.

Selbstverständlich genügt es nicht, ein Rechnungssystem zu führen, das lediglich die Erstellung von Bilanzen und Erfolgsrechnungen ermöglicht. Vielmehr muss es die Rolle eines valablen Führungsinstruments übernehmen. Ausgangspunkt für die Gestaltung dieses Informationssystems ist die Abklärung und Beschreibung der sich aus den strategischen und operativen Zielsetzungen ergebenden Informationsbedürfnisse. Dieses Feststellen der Art und des Umfanges der Informationen ist eines, das Generieren unterschiedlicher konkreter Informationen aus dem intelligent gestalteten Buchhaltungssystem ein anderes.

Mit seinem innovativen Lösungsansatz knüpft sqlFinance an diesem Punkt an. Einerseits stützt es sich auf die von der modernen Wissenschaft beschriebenen theoretischen Grundlagen der doppelten Buchhaltung und andererseits auf die Möglichkeiten der modernen Computertechnologie. Besondere Aufmerksamkeit wird den wichtigen Ansprüchen bezüglich Effektivität und Effizienz gewidmet. Der Aufbau der Finanzbuchhaltung nach Prozessen ergibt einen hohen Grad an Flexibilität im Hinblick auf die Auswertungen, z.B. nach Vertragspartnern, Geschäftsfeldern oder Organisationseinheiten.